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Winter-Wimmelbuch

Winter-Wimmelbuch
Von Rotraut Susanne Berner

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(58 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibung

Erscheinungsjahr: 2007
Nachdr.
m. zahlr. bunten Bild.
ab 2 J.
Gewicht: 608 gr / Abmessung: 34 cm
Von Berner, Rotraut S.

Was gibt es Schöneres für ein Kind, als bäuchlings auf dem Boden zu liegen, vor sich ein großes Bilderbuch, in dem es viele bekannte und unbekannte Dinge zu entdecken gibt? Rotraut Susanne Berner hat ein solches Buch geschaffen - ein stabiles Pappbilderbuch mit sieben großformatigen Bildern, die ganz unterschiedliche Orte und Situationen zeigen.


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #1169 in Bücher
  • Marke: Wildschuetz
  • Veröffentlicht am: 2008-08-15
  • Einband: Pappbilderbuch
  • 16 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Seit einiger Zeit schreibt Rotraut Susanne Berner Romane für Kinder ab zwei Jahren. Und weil die natürlich noch nicht lesen können, hat sie sich etwas Besonderes, ganz und gar Wundervolles ausgedacht. Berner zeichnet ihre Romane nämlich einfach, als jahreszeitlich aufgemachte Wimmelbücher.

In Berners Wimmelbuch-Romanen kann man auf drei unterschiedliche Weisen stöbern. Zum einen kann man sich in jedes der wundervoll klar gezeichneten und mit Tausenden von originellen Details versehenen Einzelbilder versenken und verfolgen, was sich zwischen den sympathischen Figuren in den aufgeschnittenen Wohnhäusern, auf dem Lande oder am Baggersee, im Bahnhof und im Einkaufszentrum oder auf dem Marktplatz abspielt. Zum andern kann man die Nonne Martha, die Eisverkäuferin Gabriele, Thomas, Lene, Linus oder Kater Mingus auf ihren unterschiedlichen Wegen durch die Bilder begleiten. Oder man liest einfach quer durch alle Bücher und betrachtet das Schicksal der Berner’schen Familie durch alle Jahreszeiten. Im Sommer-Wimmelbuch zum Beispiel ist auch der Mann mit dem schwarzen Hut wieder dabei, der im Winter-Wimmelbuch eine Gans aus der Stadt auf den zugefrorenen See getragen und im Frühlings-Wimmelbuch eine Gans vor dem Fuchs gerettet hat. Im Sommer-Wimmelbuch kann man ihn auf dem Flohmarkt eine Spielzeuggans bestaunen und später eine Leuchtgans im Kaufhaus kaufen sehen. Die überreicht er auf dem letzten Bild Susanne, die am See Geburtstag feiert. In den früheren Bänden ist Susanne immer in die Buchhandlung gegangen und hat ihren Hut verloren (einer dient einer Elster oben im Baum inzwischen als Nest). Kein Wunder also, dass Susanne diesmal einen Hut geschenkt bekommt. Und natürlich ist auch der Buchhändler zu ihrer Feier eingeladen. Was Susanne und ihren Freunden im Herbst-Wimmelbuch, dem letzten Band der Wimmelbuch-Tetralogie, passiert, will man nach der Lektüre der anderen Bände sofort erfahren, so spannend geht es zu in diesen Bilderbüchern.

Berners Wimmelbücher sollten in keinem Kinderzimmer fehlen. Sie sind derart phantasievoll und originell angelegt, dass selbst Erwachsene darin stundenlang stöbern können. --Thomas Köster

Neue Zürcher Zeitung
Zwischen Eiltempo und Verweilen Auf Entdeckungsreise in zwei prall gefüllten Bilderbüchern Die Ankündigung «Noch 10 Minuten, dann ab ins Bett!» regt die Phantasie jedes Kindes unweigerlich an und eröffnet einen Spielraum für verschiedenste Aktivitäten. Gleichzeitig begrenzt sie die Zeitspanne und löst damit eine gewisse Hektik aus. Die amerikanische Bilderbuchautorin und Illustratorin Peggy Rathmann hat die facettenreiche Episode des Ins-Bett-Gehens gekonnt in einem hervorragend gezeichneten, spannenden und unterhaltsamen Bilderbuch dargestellt. Was wird der kleine Knabe in der ihm verbleibenden Zeit alles anstellen? Was wird er erleben, fragen wir uns und blättern eilig durch das Buch. Die grosszügige, klare Darstellungsweise, mit der Vater und Sohn und ihre Umgebung wiedergegeben sind, wie auch die plakativ ins Bild gesetzten Sprechblasen unterstützen diese Dynamik. Wir folgen dem Knaben mit seinen flauschig grünen Tierschuhen, deren Augen das Geschehen aufmerksam beobachten, rasch von Seite zu Seite, von Minute zu Minute und von einem Schauplatz zum nächsten: vom Wohnzimmer, in dem der Vater vom Lehnstuhl aus den Startschuss zum Countdown gibt, bis ins Kinderzimmer, wo der Knabe im Pyjama in ebendem Buch liest, in dem auch wir lesen. Doch es gibt auch noch eine andere Erzählebene. Gleichzeitig mit dem Buben rüstet sich nämlich auch dessen Hamster für die abendliche Zeremonie. Auf diese Geschehnisse richtet sich der Blick wohl erst bei der abermaligen Lektüre. Ist dem Aufruf des als Kapitän verkleideten Hamsters, «Alle Mann an Bord!», zunächst nur die Hamsterfamilie gefolgt, so strömen die Tierchen jetzt in Scharen und allesamt motorisiert herbei. Die ferienhungrigen, mit Utensilien wie Liegestuhl, Kamera, Sonnenbrille, Golfschläger ausgerüsteten Hamster nehmen das ganze Haus in Beschlag, verwandeln das Badezimmer in ein überbelegtes Freibad und füllen so die Minuten (und die Seiten des Buchs) mit fröhlichem Leben. Erst ein gellendes «Ab ins Bett!» schreckt alle aus dem schönen Traum. Im Eiltempo macht sich der Knabe fertig, und die Hamster brechen auf und verschwinden. Mit dem Gutenachtkuss schaltet der Hamster seinen Computer ab – und verweist damit auf eine Rahmengeschichte, die ihr Potenzial jedoch erst richtig in Kombination mit der in englischer Sprache verfassten Website www.hamstertours.com entwickelt. Ähnliche Liebe und Aufmerksamkeit fürs Detail entfaltet die bekannte deutsche Bilderbuchillustratorin Rotraut Susanne Berner in ihrem «Winter-Wimmelbuch». In diesem grossformatigen Pappbuch baut sie ganz auf die Aussagekraft der Bilder. Ferner nimmt sie den Handlungsfluss zugunsten der Lust des Entdeckens zurück. Jedes der sieben etwas altmodisch-nostalgisch gestalteten Bilder – das nach vorne geöffnete Mehrfamilienhaus mit Garten, der Bauernhof mit Feldern und Wiesen, die Baustelle, der Marktplatz, das mehrstöckige Kaufhaus und der Park – lädt mit seinem Reichtum an unzähligen Gegenständen und vielen kleinen, alltäglichen Bildgeschichten sowie den klar unterteilten Einzeldarstellungen zum Schauen und Verweilen ein. Auf der am unteren Bildrand placierten Strasse aber geht's auch vorwärts. Dort fährt ein Bus, der nicht nur die Menschen von einer Haltestelle zur andern, sondern auch unseren Blick von einem Schauplatz zum nächsten transportiert. So entspinnen sich doch noch Handlungsstränge, die vorandrängen. Gleichzeitig bewegen wir uns vom Herbst mit den kahlen Bäumen, den brachliegenden Feldern und dem grauen Himmel in den Winter mit dem ersten feinen, dann immer dichter werdenden Schneefall. Dieser verwandelt die Umgebung schliesslich in eine märchenhafte Winterlandschaft. Die Reise durch die Jahreszeiten soll im März mit einem «Frühlings-Wimmelbuch» fortgesetzt werden.

Perlentaucher.de
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2003
Nach Ansicht von Rezensentin Monika Osberghaus hat Rotraut Susanne Berner mit diesen "Short Cuts" eines "in den heitersten Winterfarben" geschilderten Vorweihnachtsvormittages "das gute alte Wimmelbilderbuch" neu erfunden. Und zwar unverbissen, präzise und der Welt freundlich zugewandt. Ein ganz normaler Vormittag in der Stadt rollte darin vor der Rezensentin ab, dessen Ereignisse sie vorwärts, rückwärts oder quer lesen konnte. Ein Bilderbuch als Schule des Sehens, so ließen sich die Eindrücke der Rezensentin auch zusammenfassen.

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